Bezirksaktion im März

Am Samstag, dem 12.März fand die erste Bezirksaktion des Jahres statt. Zunächst trafen wir uns mit Vertretern der anderen Stämme in Botnang am Jugendhaus, wo wir eine zweistündige Einführung ins intuitive Bogenschießen genießen durften.
Das hat allen viel Spaß gemacht und der Wunsch nach einer Wiederholung der Aktion wurde oft geäußert.
Danach wanderte die ganze Gruppe durch den angrenzenden Wald zu einem Waldspielplatz mit Feuerstelle. Dort wurde Stockbrot gebacken und je nach Wunsch mit Käse, Babanen oder Schokolade verfeinert. Nach einem gemeinsamen Geschicklichkeitsspiel, bei dem alle Teilnehmer mit Schnüren einen Kran steuerten, um Holzklötze zu einem Turm aufzustapeln und ein paar fröhlichen Liedern ging es auch schon wieder Richtung Heimat.
Die nächste Bezirksaktion ist bereits in der Planung und das Veranstalterteam freut sich darauf, nächstes Mal wieder Kinder und Jugendliche aus dem ganzen Bezirk begrüßen zu dürfen, für noch mehr Spaß und gegenseitigen Austausch.

Auf den Spuren von Alfons Gumpenrieder: Kanuwandern auf dem Regen

Schon im Vorfeld war klar, dass die diesjährige Tour besonders werden würde: drei Tage und 13 Teilnehmer waren angesagt. Damit war es die größte Gruppe der Leiterrunde (+ Freunde), die sich auf den Weg nach Bayern zum Kanufahren machte.

Die erste Etappe führte von Blaibach nach Cham. Tim, der schon 1937 bei der Erstbefahrung mit Alfons Gumpenrieder auf dem Regen dabei war, erwies sich als Guide, der jede Stelle im Fluss lesen konnte.

Da es auf dem Wasser gefühlte 40°C hatte, gab es einige Pausen auf und im Wasser. Speziell das Vesper am Mittag auf der Sandbank und das Baden in der Strömung waren richtig geil.

In Cham wurden Tortellini gekocht, es kam noch der Nachzügler Brani dazu und wir verbrachten den Abend mit einem Döschen Bier auf einer Wiese am Regen.

Am zweiten Tag war Roding unser Ziel. Genau wie am Freitag machten wir eine längere Pause, um zu schwimmen, die Aussicht und das Vogelschutzgebiet zu genießen. Als dann in unserem Rücken ein Gewitter aufzog, entschieden wir uns dann doch spontan, unsere Sachen zu packen und etwas „Attacke zu machen“. Was nicht fehlen durfte, war natürlich wieder das Kentern von Martins Boot. Dieses Mal mussten nur ein paar Dosen dran glauben, während sämtliches Equipment geborgen wurde. Zum Glück blieben wir wenigstens von schlechtem Wetter verschont, so konnten wir abends an einer Bar am Ufer doch für etwas Umsatz sorgen.

Die Strecke am Sonntag bot teilweise eine wunderschöne Landschaft mit Felsen und bunten Wäldern. Man konnte sich gut treiben lassen, außerdem musste man das Kanu nicht großartig umtragen. In Walderbach gab es noch ein Besuch im Klosterhof, ein letztes Bad, Essen und wir beendeten auch dort die Tour, da ja noch über drei Stunden Heimfahrt vor uns lagen.

Im nächsten Jahr werden wir definitiv wieder drei Tage aufs Wasser gehen!

Pfingstlager 2015

Unser diesjähriges Pfingstlager fand diesmal oberhalb des malerischen Kloster Schöntal im Hohenlohekreis statt. Den zugegebenermaßen recht kleinen Lagerplatz optimal nutzend verbrachten wir dort acht schöne Tage, trotzten dem wechselhaften Wetter, einer Invasion von Raupen des Eichenprozessionsspinners und einer wenig toleranten Nachbarschaft und setzten unser spontanes Lagermotto “Innovation” hervorragend um. So freuten sich alle über den Doba mit Panoramablick, nutzten die Fahrradbetriebene Dusche und spielten mit wachsender Begeisterung “Lefti-Ball”, ein Werfspiel mit Handicap.

Die Workshops am Montag kamen bei Groß und Klein gut an. Zur Auswahl standen lustige “Feuerbälle” aus Papier und Stoff, kleine, funktionstüchtige Modellkatapulte, Schlüsselanhänger aus Leder und Fils sowie das Knüpfen einer Lager eigenen Hängematte, die in den Folgetagen so manche Entspannungsmomente für Jung und Alt brachte. Von Dienstag auf Mittwoch waren die Jupfis traditionell auf Wanderschaft, die Wölflinge beließen es bei einer aufregenden Tageswanderung. Mittwoch konnten sich die Gruppen zudem noch in verschiedenen Schwimmbädern einer warmen Dusche erfreuen. Pünktlich zum Lagergottesdienst am Donnerstag kam dann die Sonne heraus. Bruder Matthias von den Salesianern Don Boscos erwies uns wie bereits letztes Jahr die Ehre und gestaltete den Gottesdienst, diesmal zum Thema Lieblingsplätze. Das schöne Wetter hielt sich den ganzen Tag, was dem am Nachmittag stattfindenden Lagerspiel höchst dienlich war. Drei Gruppen maßen sich dabei in verschiedenen körperlichen sowie geistigen Disziplinen und versuchten nebenher Punkte in Form von Sternen zu ergattern. So manche Höchstleistung, wie z.B. mehr als 200 allein absolvierte Seilsprünge, wurde dabei erbracht.

Neben all diesen Programmpunkten fanden sich immer wieder spontane Paarungen und Gruppierungen für Spiel und Spaß aller Art. Schwedenschach, Pen and Paper Rollenspiele, Völkerball, Frisbee, Fußball im Klostergarten und zwei legendäre Runden Bannemann sind nur eine kleine Auswahl.

Wie immer ging auch dieses Lager zu Ende, was für die meisten überraschend schnell ging. So wurde das Holz zersägt, die Zelte abgebaut, Gruben und Löcher zugeschüttet und die Heimreise angetreten, mit Erinnerungen an ein wunderbares Lager im Gepäck.

 

Maibaumhocketse 2015

Dieses Jahr findet die Maibaumhocketse am 1. und 2. Mai statt. Die Baumaufstellung ist am Freitag, den 01.05. schon um 12 Uhr. Am Samstag, den 02.05. startet die Hocketse ebenfalls ab 12 Uhr. Es wird auch ein Kinderprogramm von 15-18 Uhr angeboten.

Für das leibliche Wohl sorgen die Pfadfinderinnen und Pfadfinder.

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Das Jahr geht zu Ende – Zeit für einen Rückblick

Ein Kriminalfall beschäftigte unsere Jupfis zu Beginn des Jahres: Mister X war auf der Flucht, konnte jedoch von der gesamten Gruppe gestellt werden. Die ganze Geschichte wurde von ihrem Leiter Stephan zum Glück mit der Kamera festgehalten. Als Belohnung gab es beim Filmfestival der Jupfis den Oscar für den besten Krimi.

Die Maibaumhocketse war leider etwas durchwachsen, da wir an beiden Tagen mit dem Regen zu kämpfen hatten. Unsere treuen Besucher verlagerten das Fest aber einfach in die aufgestellten Zelte. Es kann im nächsten Jahr also nur sonniger werden.

Sonne ohne Ende gab es dafür auf unserem Pfingstlager in Neubronn. Doch nicht nur das: Wir hatten einen tollen Platz mit angrenzendem Fluss, ein großes Programm für die Gruppen, ein reichhaltiges Essensangebot, den ersten selbstständigen Hike der Pfadi-Gruppe und somit wohl eines der besten Zeltlager seit Jahren.

Während des ganzen Jahres wurde fleißig an der Marienburg gebaut. An vielen Wochenenden waren Helfer aus den Gruppen und vom Förderverein im Einsatz, um Gräben zu ziehen, zu streichen, Steine zu tragen, beim Innenausbau zu helfen, etc. Bewirtet wurden wir da immer dankenswerterweise von Mitgliedern der PSG und vom Förderverein.

Doch die Wochenenden wurden auch anderweitig genutzt: Am 5. Juli war die DPSG Stuttgart mit einem Stand beim Kinder- und Jugendfestival in der Stadt vertreten. Über offenem Feuer konnten die Besucher ihr eigenes Popcorn machen oder sich mit einem Air-Brush-Tattoo verschönern lassen.

Selbstverständlich gab es im Juli auch wieder die Kanutour der Leiterrunde (+Freunde). Zwei Tage ruderten wir durchs Altmühltal und trotzten den Wellen, den Wehren, dem Mangel an Gewürzen und den Campingplätzen. Als Pfadfinder reicht eine Wiese.

Im September heirateten dann unser ehemaliger Stammeschef Marc und unsere Bezirkschefin Simone. Der Stamm war in der Kirche und gegen später auf der Tanzfläche sehr würdig vertreten.

Im Herbst war der Bezirk Stuttgart auf dem Schloss Ebersberg zum gemeinsamen Wochenende. Für die Verköstigung war mal wieder ein bewährtes Team aus Hofen und Neugereut zuständig.

Am Ende des Jahres fand der Martinsritt statt, bei dem wir Brezeln für die Gemeinde verkauften. Wurst und Pommes hingegen gab es beim Weihnachtsmarkt in der Burgruine, auf dem wir in diesem Jahr auch wieder dabei waren.

Den traditionellen Abschluss bildet immer unsere Waldweihnacht, die im Garten unserer Wölflingsgruppe veranstaltet wurde. Nach einem Spiel gab es dort Punsch, Lebkuchen und natürlich ein kleines Feuerchen zum Aufwärmen.

Was bringt uns das Jahr 2015? An allererster Stelle steht natürlich die Einweihung unserer Marienburg. Wir freuen uns richtig darauf, wieder in den eigenen vier Wänden Gruppenstunden abzuhalten, zu werkeln und zu feiern.

Natürlich wird auch wieder der Maibaum gestellt und am Samstag vor Pfingsten geht es dann aufs Zeltlager. Und wie man hört, gibt es in unserer Jupfigruppe Superhelden, die bald das landesweite Filmfestival der Pfadfinder aufmischen werden. Man darf gespannt sein…

Wir wünschen allen Pfadfindern, allen Freunden und Fördervereinmitgliedern ein schönes Weihnachtsfest und ein gutes und gesundes Jahr 2015.

Gut Pfad!

Pfingstlager 2014

Zu drei Seiten von einem kleinen Fluss umschlungen lag unser Lagerplatz diesmal bei Heuchlingen im Kreis Aalen. Und besagter Fluss war auch ein Segen für alle Teilnehmer des diesjährigen Pfingslagers. Bei durchgängig sonnigem Wetter und konstant heißen Temperaturen bescherte er unseren großen und kleinen Kindern eine willkommene Kühlung.

Wer denkt, dass bei Temperaturem um die 35 Grad schnell Trägheit und Langeweile aufkommt, der irrt. Baumstammcatchen, Pen and Paper Rollenspiel, Schwedenschach, Zombie-oder Völkerball, für jeden war etwas dabei und jeder konnte sich einbringen. Auch bei den zahlreichen Workshops am Montag war für jeden Geschmack etwas geboten, sei es beim Knautschsäcke stopfen, Flöße bauen, Fackeln oder beim Großprojekt Lagertor.

Die Hikes der Jupfis und Pfadis und die Tageswanderung der Wölfs versprachen ein weiteres Highlight zu werden und die Erwartungen wurden voll erfüllt. Während die Wölfs in der näheren Umgebung blieben und die Pfadis sich wegen der drückenden Hitze nach wenigen Kilometern ins nächst beste Schwimmbad zurückzogen quälten sich die Jupfis bis ins weit entfernte Neuler, wo sie bei Nudeln mit Soße ihren Tag ausklingen ließen.

Zurück auf dem Lagerplatz am Mittwoch wurde der Fluss dann wieder ausgiebig von allen in Beschlag genommen und so entstand ein spontaner „Strandtag“, bei dem der ganze Stamm den Freuden des kühlen Nasses frönte.

Der Gottesdienst, gepredigt von Salesianerbruder Mathias und auch das Geländespiel, das unter dem Motto „Die Siedler“ stand bestimmten den Donnerstag und wurden von allen mit Begeisterung aufgenommen.

Schließlich hieß es dann aber doch irgendwann: Die Heimat ruft und so verabschiedeten wir uns mit dem traditionellen Lied „Nehmt Abschied Brüder“ von unserem diesjährigen Lager und freuen uns jetzt schon riesig auf nächstes Jahr.

 

Ein Oscar für unsere Jupfis!

Am 13 Aprill 2014 war es für unsere Jupfigruppe soweit: Nach monatelangen Dreharbeiten konnten wir unseren selbst gedrehten Film mit dem knappen, aber bestimmten Titel „Scotland Yard“ im Ufa Palast Stuttgart vorführen.

Als einer von sieben Filmen, die aus der ganzen Diözese Rottenburg-Stuttgart von Jungpfadfindergruppen eingesendet wurden, waren wir angetreten und haben den Oscar in der Kathegorie „Bester Krimi“ souverän nach Hause geholt.

Der Film handelt von sechs Jungpfadfindern, die aus Langeweile, da ihr Gruppenleiter zu spät dran ist, das beliebte Brettspiel Scotland Yard auspacken und sich in eine heiße Verfolgungsjagt auf den mysteriösen Mister X begeben. Wärend des Films wird die Geschichte immer wieder aus der Sicht der Spielfiguren erzählt, die den Schwerverbrecher mit schussbereiter Pistole per Bus, Bahn und Taxi quer duch London jagen.

Ob es ihnen gelingt, Mister X zu schnappen wird an dieser Stelle nicht verraten…

Nach der Verleihung gings in den Schlosspark zum gemeinsammen Grillen und danach ließen wir den Tag noch bei Spiel und Spaß auf der Milka-Pyramide ausklingen.

Beflügelt vom Erfolg denken unsere Nachwuchsschauspieler bereits ans nächste Filmfestival im nächsten Jahr, wenn es wieder heißt: Jupfis zeigen, wie Stars vor der Kamera aussehen…

Jugendgottesdienst und Benefizessen für die Marienburg

Wir hatten an diesem Sonntag einen tollen Gottesdienst und anschließend ein großartiges Benefizessen für unsere Marienburg im Gemeindehaus (mit Tombola und Livemusik)! Wir sind unheimlich froh, dass wir so viel Unterstützung und Zuspruch bekommen haben. Wahnsinn!

Tausend Dank an Julia und die PSG für den Gottesdienst, an die fleißigen Helfer in der Küche, beim Spülen, an der Kuchentheke und bei der Tombola, an allen Musiker und natürlich an die Spender und die vielen Gäste!

(Bilder von Stefan Wörn)