Bezirksaktion 2017 am Bärenschlössle

Letzten Samstag wurde es magisch im Waldgebiet ums Bärenschlössle im Stuttgarter Rotwildpark.

Bei der Bezirksaktion 2017, „Pfadis im Zauberwald“ versuchten drei Stuttgarter Stämme gemeinsam in kleinen Gruppen einen erkrankten Magier zu heilen, damit dieser sie wieder in ihre Welt befördern konnte. Dazu mussten an drei unterschiedlichen Stationen verschiedenste Aufgaben gelöst und auf den Wegen durch den Wald mehrere Zusatzaufgaben wie etwa dem Sammeln von Zutaten oder verlorener Zauberspruchrollen gemeistert werden. 

Den Kapriolen des Wetters trotzend, welches sich nicht zwischen Platzregen und praller Sonne entscheiden konnte, meisterten die Gruppen alle Aufgaben mit Bravour und rundeten das Spiel mit gemeinsamem Grillen ab. 

 Steintürme bauen Bierkastenquiz Ballontreten Memory mal anders Spaß und Akrobatik Grillen

Burgenwanderung mit den Wölfs

Am Samstag gings für die Wölfs auf große Wanderung. Von Weinheim, nahe der hessischen Grenze, zogen unsere tapferen Jungs aus, um auf einem Rundwanderweg einige alte Burgen zu besichtigen. Über Höhen und Tiefen, durch Wald und Feld ging es, es wurde gelacht, geweint und trotz der kühlen Wetterlage geschwitzt. Als Belohnung winkten die atemberaubende Aussicht vom Hirschkopfturm, eine leckere Mahlzeit auf der Wachenburg und ein warmes Bett, welches am Abend in der Jugendherberge Weinheim auf alle jungen und alten Wanderer wartete.

Früher als es zumindest den älteren Teilnehmern des Wochenendes lieb war begann der Sonntag mit einem herzhaften Frühstück und nachdem unsere Gruppe ihr eigenes kleines Abenteuer mit der Deutschen Bahn und ihrer Ersatzverkehrpolitik bestanden hatte kamen sie glücklich und stolz in der Heimat an. Stolz vor allem auf die zurückgelegten 23 Kilometer, die nicht nur den Jungs einiges abverlangt hatten. Unseren Respekt für diese Leistung.

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Frohes Neues

Ein Neues Jahr beginnt und wurde von unseren Gruppen gebührend begrüßt. Während zB die Wölfs sich trotz klirrender Kälte nicht vom Spielen im Schnee abhalten ließen, weihten die Pfadis wiederum unsere nagelneuen Hockeyschläger mit einem kleinen Turnier ein. Ein spannendes Jahr steht vor der Tür und verspricht wieder spannende Gruppenaktionen, Ausflüge und das erste stämmeübergreifende Lager seit Jahren.
Darüber hinaus wird es wieder unsere Standardveranstaltungen wie die Maihocketse über das erste Maiwochendene, unsere Kanutour der Leiterrunde und die Waldweihnacht geben.

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Vergangenheit ist Zukunft – Bilderabend bei den Pfadis

Obwohl ein altes Sprichwort besagt, dass es kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung gäbe, blieben unsere Pfadis letzten Mittwoch doch lieber in den schützenden Räumlichkeiten der Marienburg und nutzen den Abend, indem sie sich Bilder und Videos vergangener Lager und Aktionen ansahen.

Viele Bilder riefen Erinnerungen wach, es wurde viel gelacht und viele, die bisher noch unentschlossen waren hatten spontan Lust, auch mal aufs Lager mitzugehen. Ob diese positive Grundeinstellung Bestand hat wird Pfingsten nächstes Jahr zeigen.

Zu Guter Letzt legten die Vier, die beim eigentlichen Versprechen in der Wutachschlucht vor einigen Wochen nicht dabei sein konnten ihr Pfadfinderversprechen ab. Somit ist unsere komplette Pfadigruppe nun offiziell komplett aufgestuft.

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Pfingstlager 2016

Mit sintflutartigem Regen begann unser diesjähriges Pfingstlager auf dem Kirchberg bei Renfrizhausen, auf dem wir bereits einige Male zuvor unsere Zelte aufschlagen durften. Dennoch ging der zweitägige Aufbau recht routiniert und schnell über die Bühne und zum Lagergottesdienst am Sonntagnachmittag war es zumindest von oben her trocken.
Wie die letzten Jahre zuvor hielt auch diesmal unser frisch gewählter Bezirkskurat Bruder Matthias den Gottesdienst, der unter dem Motto „Baustelle“ stand.

Am Montag konnten Groß und Klein ihr handwerkliches Geschick und Fingerspitzengefühl bei verschiedenen Workshops unter Beweis stellen. Zur Auswahl standen Sockenpuppen, Salzteigfiguren und Ultraleichtflieger aus Holz.

Die beiden darauf folgenden Tage ging es für unsere Jupfis und Pfadis auf den Hike, die Wölflinge starteten ihre Tageswanderung am Mittwoch. Gemeinsames Ziel und erfrischender Ausklang war das Schwimmbad in Horb, die der ein oder andere als willkommene Klo- und Duschmöglichkeit wahrnahm.

Der Donnerstag stand ganz im Zeichen der Geländespiele. Während vormittags noch ein groß angelegtes Menschenmemory im Wald stattfand, sorgte am Nachmittag das allseits beliebte Chaosspiel für Spaß und Kurzweil. Rauchende Köpfe und körperliche Höchstleistungen waren nötig, um am Ende als Sieger hervor zu gehen.

Am Freitag war ausspannen und Freizeit angesagt, die die Jungen und Mädchen unterschiedlich nutzten. Ob bei einer spannenden Runde Pen&Paper, dem spontanen Bau eines Lagerturmes, gemeinsamer Lesestunde oder beim Spachteln, für jeden war etwas geboten.

Natürlich wurde auch dieses Jahr wieder mit viel Freude am Lagerfeuer gesungen, es gab zahlreiche Völkerball- oder Werwolfrunden und der mit Abstand schnellste und unkomplizierteste Abbau seit langem rundete das Lager 2016 würdevoll ab.
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Versprechen der Pfadis

Zu unchristlich früher Zeit begannen wir unsere zweitägige Reise in die Wutachschlucht. Nachdem wir nach etlichem Umsteigen im schönen Örtchen Reisselfingen angekommen waren, stellten wir erst mal mit einigem Frust fest, dass die Schlechtwetter Prediger der vergangenen Tage recht gehabt hatten: Es regnete ohne Unterlass. Doch unsere Jungs ließen sich nicht unterkriegen und so gelangten wir strammen Schrittes und bereits früher als gedacht zu unserem Nachtquartier, der Schurhammerhütte. Die verbleibende Zeit bis zum abendlichen Versprechen nutzten unsere Noch-Jupfis mit Kochen, Fußball und Feuermachen, was sich auf Grund der nassen Botanik als zähe Angelegenheit erwies und einiger Kreativität bedurfte. Schließlich brannte das Feuer und nach einem stärkenden Mahle aus Geschnetzeltem und Nudeln wurde es für die Jungs dann ernst.

Im feierlichen Schein der Flammen legten sie einer nach dem anderen ihr Versprechen ab und bekamen danach ihr neues, grünes Halstuch überreicht.

Nach einer eiskalten Nacht brachen wir dann am Morgen wieder auf, trotzten rutschigen Holzstegen, Graupelwetter und Schlammüberfluteten Wegen, um schließlich mit einigem Stolz in Achberg anzukommen, von wo wir eigentlich planmäßig nach Hause fahren sollten. Der Weg nach Hause führte uns dann allerdings doch, anders als gedacht und nach einem leichten Umweg über Karlsruhe und mit Nutzung von lokalem Nahverkehr, dessen Existenz den meisten bis dato unbekannt war,  irgendwann nach Stuttgart.

Die Jungs hatten es geschafft. Sie hatten die Grenzen des Wetters, des eigenen Körpers und der Deutschen Bahn überwunden und sich ihr grünes Halstuch redlich verdient.

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Der Countdown läuft

Nicht mal mehr zwei Wochen und die Festle-Saison startet wieder traditionell mit unserer Maibaumhocketse. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und der Baum ist auch schon bereit. Letzten Samstag sind wir mit schwerem Gerät angerückt und haben den Baum aus dem Wald bei Leinfelden abgeholt. Auch hier möchten wir uns bei den fleißigen Helfern nochmals bedanken!

Versprechen der Jupfis

Am 20. März 2016 war es für unsere Wölflinge soweit: ihr lang ersehntes Versprechen und ihre Aufstufung zu Jungpfadfindern fand endlich statt. Dafür trafen wir uns am frühen Morgen in der Marienburg, um mit der U-Bahn zur Haltestelle Wilhelma zu fahren. Von dort aus begannen wir unsere Tour durch den Rosensteinpark, statteten unterwegs dem Milka-Spielplatz in der Nähe des Rosenstein-Museums einen Besuch ab und wanderten unter der strahlenden Sonne hinauf zum Killesberg. Dort angekommen, traten unsere Wölflinge ihr Versprechen zum „Jupfi“ an – ein Ereignis, welches wir anschließend mit einer Besteigung des Turmes, einigen Geländespielen und einer großen Eistüte für jeden feierten. Danach machten wir uns auf den langen Rückweg Richtung Hofen – und obwohl wir bei unserer Wanderung über die Weinberge einen tollen Blick auf das umliegende Stuttgart hatten und das Wetter einfach herrlich war, so waren unsere frisch gebackenen Jupfis dennoch froh, als wir die Marienburg gegen Abend schließlich erreichten und sie mit einem letzten herzlichen „Gut Pfad!“ in die Ferien entlassen wurden.

Bezirksaktion im März

Am Samstag, dem 12.März fand die erste Bezirksaktion des Jahres statt. Zunächst trafen wir uns mit Vertretern der anderen Stämme in Botnang am Jugendhaus, wo wir eine zweistündige Einführung ins intuitive Bogenschießen genießen durften.
Das hat allen viel Spaß gemacht und der Wunsch nach einer Wiederholung der Aktion wurde oft geäußert.
Danach wanderte die ganze Gruppe durch den angrenzenden Wald zu einem Waldspielplatz mit Feuerstelle. Dort wurde Stockbrot gebacken und je nach Wunsch mit Käse, Babanen oder Schokolade verfeinert. Nach einem gemeinsamen Geschicklichkeitsspiel, bei dem alle Teilnehmer mit Schnüren einen Kran steuerten, um Holzklötze zu einem Turm aufzustapeln und ein paar fröhlichen Liedern ging es auch schon wieder Richtung Heimat.
Die nächste Bezirksaktion ist bereits in der Planung und das Veranstalterteam freut sich darauf, nächstes Mal wieder Kinder und Jugendliche aus dem ganzen Bezirk begrüßen zu dürfen, für noch mehr Spaß und gegenseitigen Austausch.

Auf den Spuren von Alfons Gumpenrieder: Kanuwandern auf dem Regen

Schon im Vorfeld war klar, dass die diesjährige Tour besonders werden würde: drei Tage und 13 Teilnehmer waren angesagt. Damit war es die größte Gruppe der Leiterrunde (+ Freunde), die sich auf den Weg nach Bayern zum Kanufahren machte.

Die erste Etappe führte von Blaibach nach Cham. Tim, der schon 1937 bei der Erstbefahrung mit Alfons Gumpenrieder auf dem Regen dabei war, erwies sich als Guide, der jede Stelle im Fluss lesen konnte.

Da es auf dem Wasser gefühlte 40°C hatte, gab es einige Pausen auf und im Wasser. Speziell das Vesper am Mittag auf der Sandbank und das Baden in der Strömung waren richtig geil.

In Cham wurden Tortellini gekocht, es kam noch der Nachzügler Brani dazu und wir verbrachten den Abend mit einem Döschen Bier auf einer Wiese am Regen.

Am zweiten Tag war Roding unser Ziel. Genau wie am Freitag machten wir eine längere Pause, um zu schwimmen, die Aussicht und das Vogelschutzgebiet zu genießen. Als dann in unserem Rücken ein Gewitter aufzog, entschieden wir uns dann doch spontan, unsere Sachen zu packen und etwas „Attacke zu machen“. Was nicht fehlen durfte, war natürlich wieder das Kentern von Martins Boot. Dieses Mal mussten nur ein paar Dosen dran glauben, während sämtliches Equipment geborgen wurde. Zum Glück blieben wir wenigstens von schlechtem Wetter verschont, so konnten wir abends an einer Bar am Ufer doch für etwas Umsatz sorgen.

Die Strecke am Sonntag bot teilweise eine wunderschöne Landschaft mit Felsen und bunten Wäldern. Man konnte sich gut treiben lassen, außerdem musste man das Kanu nicht großartig umtragen. In Walderbach gab es noch ein Besuch im Klosterhof, ein letztes Bad, Essen und wir beendeten auch dort die Tour, da ja noch über drei Stunden Heimfahrt vor uns lagen.

Im nächsten Jahr werden wir definitiv wieder drei Tage aufs Wasser gehen!