Pfingstlager 2010: Pfadi-Hike

Der Pfadi-Hike begann mit einer kleinen Sensation. Denn unsere Gruppe durfte zum ersten Mal ohne einen Gruppenleiter losziehen. Nachdem wir die Route besprochen haben zogen wir mit gepackten Rucksäcken los. Unsere Tour führte uns zunächst in Richtung Altheim. Doch erst über kleinere Umwege fanden wir durch Wälder und Felder nach Altheim. Etwas abgelegen vom Ortskern war eine wunderschöne Waldhütte. Vor der Hütte befand sich ein Becken, durch das man laufen konnte. Es war sehr entspannend seine Füße in das kühle Wasser nach dieser Wanderung zu baumeln. Bevor wir uns in die strahlende Sonne legten machten wir Mittag an diesem schönen Ort. Am Nachmittag schien die Sonne und wir sonnten uns alle auf Bänken oder auf der Wiese. Doch wir wussten, dass es in der Nacht regnen sollte. Deshalb zogen wir los, um einen Schlafplatz ausfindig zu machen, der uns alle mehr vor dem Regen schützt, als die Waldhütte. Nach längerer Suche trafen wir schließlich einen netten, älteren Landwirt in Altheim, der gewillt war, uns bei sich im Stall schlafen zu lassen. Wir verabredeten uns auf 20:30 Uhr. Zurückgekommen an der Hütte machten wir unser Abendessen. Hamburger. Das Hackfleisch fertig gemacht und auf die Pfanne. Nach diesem deftigen Abendessen machten wir uns auf den Weg zum Schlafen. Im Stall angekommen richteten wir uns ein und sangen zuerst noch ein paar Lieder aus dem Liederbuch. Alles weitere was geschah bleibt Gruppen intern.
Am nächsten Morgen zogen wir wieder zu unserer Hütte zurück und machten uns ein Rührei Frühstück. Gestärkt und am Brunnen gewaschen zogen wir los, mit dem Ziel Lagerplatz. Unter strahlender Sonne, die nur von manch einer Kumuluswolke gestört wurde, ging unsere letzte Etappe ohne Probleme von statten.
Der Hike war in der ganzen Gruppe das Highlight des Lagers 2010. Alles lief wie es sich unsere Gruppe es vorgestellt hat. Der Hike war ein Erfolg in jeder Hinsicht.

Pfingstlager 2009: Jupfi-Hike

Auf unserem Hike sind wir in das schöne Haigerloch gelaufen und haben auf dem Weg viele geile Hütten gesehen. Mit viel Umweg kamen wir allerdings irgendwann doch ans Ziel. Und als es endlich unser ersehntliches Abendessen gab, Geschnetzeltes mit Nudeln, brach gefräßige Stille aus.  AmLagerfeuer wurden viele Lieder, wie die Hofener Hymne, gesungen. Frisch gestärkt brachen wir am nächsten Tag auf, um uns auf den Heimweg zu machen. Doch aufgrund des schönen Wetters, machten wir einen kleinen Umweg über ein Freibad. Dieser Tag war richtig cool, denn wir haben das 1. Mal in der Woche geduscht. Im Freibad haben wir dann noch eine richtig große Senfschlacht gemacht, bevor wir uns in Richtung Lagerplatz aufmachten, den wir dann gegen Nachmittag erreichten.

Pfingstlager 2009: Rover-Hike

Als letzte Gruppe starteten wir auf unseren Hike. Voller Tatendrang marschierten wir gefühlte 60km über Stock und Stein in das doch nicht soweit entfernte Heiligenzimmern. Da es in diesem idyllischen Ort keine Einkaufsmöglichkeiten gab setzten wir unseren schweißtreibenden Marsch Richtung Vöhringen fort. (Und nein es hat nichts mit unserem Andi zu tun) Dort trafen wir auf eine sehr freundliche Frau, die uns den Weg zu einer bekannten Einkaufkette wies. Dort kauften wir für unser abendliches Galadinner ein. Auf dem Weg zu unserem nächtlichen Unterschlupf trafen wir auf einen seriösen, netten Radfahrer, der in seinem Getränkehalter einen guten Trollinger mit sich führte. Er ließ es sich nicht nehmen uns den Weg persönlich zu zeigen. An der letzten Gabelung verabschiedete er sich von uns und von seinem Trollinger. Angekommen bei unserem Schlafplatz fingen wir direkt das Kochen an, denn es gab viel zu tun. Auf dem Speiseplan stand nämlich: Pangasiusfilet im Silberfrack gegart in Weißwein-Sahnesoße mit feinem Gemüse und Salzkartoffeln.(s.Bild) Als wir fertig waren mit Essen legten wir bei einem traumhaften Sonnenuntergang unser Versprechen zum Rover ab. Glücklich und zufrieden schliefen wir mit dem Surren der Grillen ein. Am nächsten Morgen machten wir uns nach einem deftigen Bauernfrühstück auf zurück zum Lagerplatz.

Rover-Hike an Himmelfahrt

Der Hike unserer Rover Marcel, Martin, Stephan und Andi begann am Donnerstag etwas trübe, als sie am Bahnhof von Freudenstadt ausstiegen. Nach anfänglichen Orientierungsschwierigkeiten schafften sie es jedoch zielstrebig und mit frohem Mut zu ihrem ersten Tagesziel, dem 15km entfernten Stausee Kleine Kinzig zu gelangen, wo sie in dem idyllischen Örtchen Oberes Dörfle gerade noch eine leere Garage fanden, bevor sie von einem heftigen Schwarzwaldgewitter heimgesucht wurden. Mit Nudeln und Schinken-Sahnesoße in den Mägen verbrachten sie die Nacht in der Garage, von der sie am nächsten Morgen mit neuem Schwung aufbrachen, immer in Richtung ihres zweiten, großen Ziels: Schramberg. Hunger, Durst und höllische Gebirgszüge verlangten unseren tapferen Hikern alle Kräfte ab, doch gegen Mittag erreichten sie die beschauliche Stadt Alpirsbach, in der sie eine Pause einlegten, um das berühmte alpirsbacher Kloster zu bewundern, den Geburtsort des Alpirsbacher Klosterbräus (das natürlich ebnefals gekostet wurde). Nach dieser Stärkung konnten unsere Rover mit frischer Energie Schramberg ansteuern, wo sie auf Matze, Jens und Bene trafen, die leider nicht länger mitkommen konnten, da dringende Geschäfte in Stuttgart warteten. Unsere vier restlichen Rover nutzten am nächsten Tag die Gelegenheit, die wunderschöne Burgruine Hohenschramberg zu besuchen. Danach gings weiter ins Glasbachtal, unweit von St. Georgen, der letzten Etappe des Hikes. Nach einem gemeinsamen Abend am Lagerfeuer gings am nächsten Morgen trotz schmerzender Füße im Eilmarsch nach St. Georgen, von dem der Zug Richtung Heimat abfuhr, vier von 60 gelaufenen Kilometern erschöpfte, aber gut gelaunte Rover in seinen Abteilen…