Vergangenheit ist Zukunft – Bilderabend bei den Pfadis

Obwohl ein altes Sprichwort besagt, dass es kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung gäbe, blieben unsere Pfadis letzten Mittwoch doch lieber in den schützenden Räumlichkeiten der Marienburg und nutzen den Abend, indem sie sich Bilder und Videos vergangener Lager und Aktionen ansahen.

Viele Bilder riefen Erinnerungen wach, es wurde viel gelacht und viele, die bisher noch unentschlossen waren hatten spontan Lust, auch mal aufs Lager mitzugehen. Ob diese positive Grundeinstellung Bestand hat wird Pfingsten nächstes Jahr zeigen.

Zu Guter Letzt legten die Vier, die beim eigentlichen Versprechen in der Wutachschlucht vor einigen Wochen nicht dabei sein konnten ihr Pfadfinderversprechen ab. Somit ist unsere komplette Pfadigruppe nun offiziell komplett aufgestuft.

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Versprechen der Pfadis

Zu unchristlich früher Zeit begannen wir unsere zweitägige Reise in die Wutachschlucht. Nachdem wir nach etlichem Umsteigen im schönen Örtchen Reisselfingen angekommen waren, stellten wir erst mal mit einigem Frust fest, dass die Schlechtwetter Prediger der vergangenen Tage recht gehabt hatten: Es regnete ohne Unterlass. Doch unsere Jungs ließen sich nicht unterkriegen und so gelangten wir strammen Schrittes und bereits früher als gedacht zu unserem Nachtquartier, der Schurhammerhütte. Die verbleibende Zeit bis zum abendlichen Versprechen nutzten unsere Noch-Jupfis mit Kochen, Fußball und Feuermachen, was sich auf Grund der nassen Botanik als zähe Angelegenheit erwies und einiger Kreativität bedurfte. Schließlich brannte das Feuer und nach einem stärkenden Mahle aus Geschnetzeltem und Nudeln wurde es für die Jungs dann ernst.

Im feierlichen Schein der Flammen legten sie einer nach dem anderen ihr Versprechen ab und bekamen danach ihr neues, grünes Halstuch überreicht.

Nach einer eiskalten Nacht brachen wir dann am Morgen wieder auf, trotzten rutschigen Holzstegen, Graupelwetter und Schlammüberfluteten Wegen, um schließlich mit einigem Stolz in Achberg anzukommen, von wo wir eigentlich planmäßig nach Hause fahren sollten. Der Weg nach Hause führte uns dann allerdings doch, anders als gedacht und nach einem leichten Umweg über Karlsruhe und mit Nutzung von lokalem Nahverkehr, dessen Existenz den meisten bis dato unbekannt war,  irgendwann nach Stuttgart.

Die Jungs hatten es geschafft. Sie hatten die Grenzen des Wetters, des eigenen Körpers und der Deutschen Bahn überwunden und sich ihr grünes Halstuch redlich verdient.

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