Pfingstlager 2017

Am vergangenen Samstag ging ein ganz besonderes Pfingstlager auf dem Schachen bei Münsingen zu Ende. Zum ersten Mal seit mehr als zehn Jahren hatten neben unserem eigenen Stamm vier weitere Stämme aus dem Bezirk Stuttgart ihre Zelte auf dem selben Lagerplatz aufgeschlagen. Manche eigenständig, manche als Gast bei einem anderen Stamm.
Wir Hofener durften dieses Jahr unsere Nachbarn aus Neugereut als Gäste auf dem Lager willkommen heißen.

Kaum auf dem Lagerplatz angekommen, bauten wir bei herrlichem Wetter unsere Zelte und die mit Abstand größte Küche seit langem auf. Da viele unserer gewohnten Lagerbauten wie Donnerbalken und Wasserstelle dieses Jahr weg fielen, gestaltete sich der normalerweise recht stramme Aufbau als gemütlich und so frönten die Meisten am Sonntag bereits diverser Freizeitbeschäftigungen, ehe es gegen Nachmittag zum gemeinsamen Gottesdienst und damit zum ersten Kontakt aller Stämme kam.

Der Gottesdienst stand im Zeichen der Jahresaktion der DPSG „Gegen die Drachen unserer Zeit“. Bezirkskurat Bruder Mathias führte durch den Gottesdienst, regte zu Gesang und Gebet an und ließ am Ende die gesammelten Fürbitten an Luftballons zum Himmel steigen.

Leider wurde zumindest das Gebet nach besserem Wetter nur teilweise erhört und das Bezirksgeländespiel, ein Stationenlauf durch die Stämme, wurde zu einer recht nassen Angelegenheit. Doch zur Siegerehrung am Nachmittag im Stamm Oeffingen verzogen sich die dunklen Wolken wieder und so konnte die Gruppe „Die Schlümpfe“ schließlich als Sieger aus 19 gemischten Gruppen vom Platz gehen.

Am Dienstag war traditionell Hike Tag in Hofen angesagt. Pfadis und Jupfis begaben sich bei wechselhafter Wetterlage auf den mehr oder weniger direkten Weg nach Gomadingen. 
Während die Wölfs am Abend wieder auf dem Lagerplatz schliefen, verbrachten die Pfadis die Nacht in einer Hütte mit Feuerstelle, die Jupfis kamen in einem Flüchtlingsheim unter.

Nach einer groß angelegten, stämmeübergreifenden Leiterrunde am Mittwoch Abend gab es am darauf folgenden Donnerstag einige Mitmach-Angebote, zu denen ein Beautytag, ein Jugger Turnier, ein Geländespiel für Jupfis und ein Slagline Parcour gehörten.

Sich dem Ende zuneigend, verbrachten wir den restlichen Donnerstag und Freitag mit allerlei selbstständiger Freizeit, u.a. dem Bau eines Lagerturms. Am Abend wurden am traditionellen Abschlussfeuer Spiele gespielt und zwei kurze Theaterstücke vorgeführt. Da störte auch der erneut einsetzende Regen nur mäßig.

Am Samstag ging es dann bei strahlendem Sonnenschein und ohne Probleme seitens der Deutschen Bahn (Lob an der Stelle) zurück in die Heimat.

Lagerplatz GottesdienstAnzeigetafel LagerfeuerHike Hike HikeHike LagerplatzJugger Jugger Lagerturm

Pfingstlager 2015

Unser diesjähriges Pfingstlager fand diesmal oberhalb des malerischen Kloster Schöntal im Hohenlohekreis statt. Den zugegebenermaßen recht kleinen Lagerplatz optimal nutzend verbrachten wir dort acht schöne Tage, trotzten dem wechselhaften Wetter, einer Invasion von Raupen des Eichenprozessionsspinners und einer wenig toleranten Nachbarschaft und setzten unser spontanes Lagermotto “Innovation” hervorragend um. So freuten sich alle über den Doba mit Panoramablick, nutzten die Fahrradbetriebene Dusche und spielten mit wachsender Begeisterung “Lefti-Ball”, ein Werfspiel mit Handicap.

Die Workshops am Montag kamen bei Groß und Klein gut an. Zur Auswahl standen lustige “Feuerbälle” aus Papier und Stoff, kleine, funktionstüchtige Modellkatapulte, Schlüsselanhänger aus Leder und Fils sowie das Knüpfen einer Lager eigenen Hängematte, die in den Folgetagen so manche Entspannungsmomente für Jung und Alt brachte. Von Dienstag auf Mittwoch waren die Jupfis traditionell auf Wanderschaft, die Wölflinge beließen es bei einer aufregenden Tageswanderung. Mittwoch konnten sich die Gruppen zudem noch in verschiedenen Schwimmbädern einer warmen Dusche erfreuen. Pünktlich zum Lagergottesdienst am Donnerstag kam dann die Sonne heraus. Bruder Matthias von den Salesianern Don Boscos erwies uns wie bereits letztes Jahr die Ehre und gestaltete den Gottesdienst, diesmal zum Thema Lieblingsplätze. Das schöne Wetter hielt sich den ganzen Tag, was dem am Nachmittag stattfindenden Lagerspiel höchst dienlich war. Drei Gruppen maßen sich dabei in verschiedenen körperlichen sowie geistigen Disziplinen und versuchten nebenher Punkte in Form von Sternen zu ergattern. So manche Höchstleistung, wie z.B. mehr als 200 allein absolvierte Seilsprünge, wurde dabei erbracht.

Neben all diesen Programmpunkten fanden sich immer wieder spontane Paarungen und Gruppierungen für Spiel und Spaß aller Art. Schwedenschach, Pen and Paper Rollenspiele, Völkerball, Frisbee, Fußball im Klostergarten und zwei legendäre Runden Bannemann sind nur eine kleine Auswahl.

Wie immer ging auch dieses Lager zu Ende, was für die meisten überraschend schnell ging. So wurde das Holz zersägt, die Zelte abgebaut, Gruben und Löcher zugeschüttet und die Heimreise angetreten, mit Erinnerungen an ein wunderbares Lager im Gepäck.

 

Pfingstlager 2014

Zu drei Seiten von einem kleinen Fluss umschlungen lag unser Lagerplatz diesmal bei Heuchlingen im Kreis Aalen. Und besagter Fluss war auch ein Segen für alle Teilnehmer des diesjährigen Pfingslagers. Bei durchgängig sonnigem Wetter und konstant heißen Temperaturen bescherte er unseren großen und kleinen Kindern eine willkommene Kühlung.

Wer denkt, dass bei Temperaturem um die 35 Grad schnell Trägheit und Langeweile aufkommt, der irrt. Baumstammcatchen, Pen and Paper Rollenspiel, Schwedenschach, Zombie-oder Völkerball, für jeden war etwas dabei und jeder konnte sich einbringen. Auch bei den zahlreichen Workshops am Montag war für jeden Geschmack etwas geboten, sei es beim Knautschsäcke stopfen, Flöße bauen, Fackeln oder beim Großprojekt Lagertor.

Die Hikes der Jupfis und Pfadis und die Tageswanderung der Wölfs versprachen ein weiteres Highlight zu werden und die Erwartungen wurden voll erfüllt. Während die Wölfs in der näheren Umgebung blieben und die Pfadis sich wegen der drückenden Hitze nach wenigen Kilometern ins nächst beste Schwimmbad zurückzogen quälten sich die Jupfis bis ins weit entfernte Neuler, wo sie bei Nudeln mit Soße ihren Tag ausklingen ließen.

Zurück auf dem Lagerplatz am Mittwoch wurde der Fluss dann wieder ausgiebig von allen in Beschlag genommen und so entstand ein spontaner „Strandtag“, bei dem der ganze Stamm den Freuden des kühlen Nasses frönte.

Der Gottesdienst, gepredigt von Salesianerbruder Mathias und auch das Geländespiel, das unter dem Motto „Die Siedler“ stand bestimmten den Donnerstag und wurden von allen mit Begeisterung aufgenommen.

Schließlich hieß es dann aber doch irgendwann: Die Heimat ruft und so verabschiedeten wir uns mit dem traditionellen Lied „Nehmt Abschied Brüder“ von unserem diesjährigen Lager und freuen uns jetzt schon riesig auf nächstes Jahr.