Burgenwanderung mit den Wölfs

Am Samstag gings für die Wölfs auf große Wanderung. Von Weinheim, nahe der hessischen Grenze, zogen unsere tapferen Jungs aus, um auf einem Rundwanderweg einige alte Burgen zu besichtigen. Über Höhen und Tiefen, durch Wald und Feld ging es, es wurde gelacht, geweint und trotz der kühlen Wetterlage geschwitzt. Als Belohnung winkten die atemberaubende Aussicht vom Hirschkopfturm, eine leckere Mahlzeit auf der Wachenburg und ein warmes Bett, welches am Abend in der Jugendherberge Weinheim auf alle jungen und alten Wanderer wartete.

Früher als es zumindest den älteren Teilnehmern des Wochenendes lieb war begann der Sonntag mit einem herzhaften Frühstück und nachdem unsere Gruppe ihr eigenes kleines Abenteuer mit der Deutschen Bahn und ihrer Ersatzverkehrpolitik bestanden hatte kamen sie glücklich und stolz in der Heimat an. Stolz vor allem auf die zurückgelegten 23 Kilometer, die nicht nur den Jungs einiges abverlangt hatten. Unseren Respekt für diese Leistung.

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Pfingstlager 2009: Jupfi-Hike

Auf unserem Hike sind wir in das schöne Haigerloch gelaufen und haben auf dem Weg viele geile Hütten gesehen. Mit viel Umweg kamen wir allerdings irgendwann doch ans Ziel. Und als es endlich unser ersehntliches Abendessen gab, Geschnetzeltes mit Nudeln, brach gefräßige Stille aus.  AmLagerfeuer wurden viele Lieder, wie die Hofener Hymne, gesungen. Frisch gestärkt brachen wir am nächsten Tag auf, um uns auf den Heimweg zu machen. Doch aufgrund des schönen Wetters, machten wir einen kleinen Umweg über ein Freibad. Dieser Tag war richtig cool, denn wir haben das 1. Mal in der Woche geduscht. Im Freibad haben wir dann noch eine richtig große Senfschlacht gemacht, bevor wir uns in Richtung Lagerplatz aufmachten, den wir dann gegen Nachmittag erreichten.

Pfingstlager 2009: Rover-Hike

Als letzte Gruppe starteten wir auf unseren Hike. Voller Tatendrang marschierten wir gefühlte 60km über Stock und Stein in das doch nicht soweit entfernte Heiligenzimmern. Da es in diesem idyllischen Ort keine Einkaufsmöglichkeiten gab setzten wir unseren schweißtreibenden Marsch Richtung Vöhringen fort. (Und nein es hat nichts mit unserem Andi zu tun) Dort trafen wir auf eine sehr freundliche Frau, die uns den Weg zu einer bekannten Einkaufkette wies. Dort kauften wir für unser abendliches Galadinner ein. Auf dem Weg zu unserem nächtlichen Unterschlupf trafen wir auf einen seriösen, netten Radfahrer, der in seinem Getränkehalter einen guten Trollinger mit sich führte. Er ließ es sich nicht nehmen uns den Weg persönlich zu zeigen. An der letzten Gabelung verabschiedete er sich von uns und von seinem Trollinger. Angekommen bei unserem Schlafplatz fingen wir direkt das Kochen an, denn es gab viel zu tun. Auf dem Speiseplan stand nämlich: Pangasiusfilet im Silberfrack gegart in Weißwein-Sahnesoße mit feinem Gemüse und Salzkartoffeln.(s.Bild) Als wir fertig waren mit Essen legten wir bei einem traumhaften Sonnenuntergang unser Versprechen zum Rover ab. Glücklich und zufrieden schliefen wir mit dem Surren der Grillen ein. Am nächsten Morgen machten wir uns nach einem deftigen Bauernfrühstück auf zurück zum Lagerplatz.

Pfingstlager 2009: Pfadi-Hike

Gleich nach dem Frühstück packten wir unsere Rücksäcke für unseren diesjährigen Hike. Bei strahlendem Sonnenschein wanderten auf einem sehr schönen Wanderweg in Richtung Haigerloch. Dort angekommen besuchten wir den berühmten Atomkeller, in welchem so berühmte Leute wie Werner Heisenberg und Otto Hahn an der Nutzung der Kernenergie geforscht hatten. Nachdem wir unseren Wissensdurst fürs Erste gestillt hatten, machten wir uns weiter auf unseren Weg. In Richtung Gosselfingen. Nach einem obligatorischen Vesper im Wald wanderten wir teils durch den Wald, teils über Felder und Wiesen nach Bisingen, immer das wunderbare Panorama der Burg Hohenzollern im Hintergrund. Etwas außerhalb von Bisingen schlugen wir unser Nachtlager auf und kochten Geschnetzletes mit Nudeln, was für 11 Personen und nur einem Gaskocher gar nicht so einfach war! Die Nacht unter freiem Himmel war erholsam und so machten wir uns bereits früh morgens nach einem stärkendem Frühstück auf den Weg nach Engstlatt, um dort im örtlichen Schwimmbad uns kurz zu waschen und zu erfrischen. Am frühen Nachmittag wanderten wir über Owingen und Gruol wieder zurück zu unserem Lagerplatz. Insgesamt sind wir über 36 km an diesen 2 Tagen mit vollem Marschgepäck gewandert. Erschöpft aber glücklich kamen wir in Kirchberg an und waren froh, endlich unsere Wanderschuhe ausziehen zu können!

Rover-Hike an Himmelfahrt

Der Hike unserer Rover Marcel, Martin, Stephan und Andi begann am Donnerstag etwas trübe, als sie am Bahnhof von Freudenstadt ausstiegen. Nach anfänglichen Orientierungsschwierigkeiten schafften sie es jedoch zielstrebig und mit frohem Mut zu ihrem ersten Tagesziel, dem 15km entfernten Stausee Kleine Kinzig zu gelangen, wo sie in dem idyllischen Örtchen Oberes Dörfle gerade noch eine leere Garage fanden, bevor sie von einem heftigen Schwarzwaldgewitter heimgesucht wurden. Mit Nudeln und Schinken-Sahnesoße in den Mägen verbrachten sie die Nacht in der Garage, von der sie am nächsten Morgen mit neuem Schwung aufbrachen, immer in Richtung ihres zweiten, großen Ziels: Schramberg. Hunger, Durst und höllische Gebirgszüge verlangten unseren tapferen Hikern alle Kräfte ab, doch gegen Mittag erreichten sie die beschauliche Stadt Alpirsbach, in der sie eine Pause einlegten, um das berühmte alpirsbacher Kloster zu bewundern, den Geburtsort des Alpirsbacher Klosterbräus (das natürlich ebnefals gekostet wurde). Nach dieser Stärkung konnten unsere Rover mit frischer Energie Schramberg ansteuern, wo sie auf Matze, Jens und Bene trafen, die leider nicht länger mitkommen konnten, da dringende Geschäfte in Stuttgart warteten. Unsere vier restlichen Rover nutzten am nächsten Tag die Gelegenheit, die wunderschöne Burgruine Hohenschramberg zu besuchen. Danach gings weiter ins Glasbachtal, unweit von St. Georgen, der letzten Etappe des Hikes. Nach einem gemeinsamen Abend am Lagerfeuer gings am nächsten Morgen trotz schmerzender Füße im Eilmarsch nach St. Georgen, von dem der Zug Richtung Heimat abfuhr, vier von 60 gelaufenen Kilometern erschöpfte, aber gut gelaunte Rover in seinen Abteilen…