Pfingstlager 2010: Rover-Hike

Als letzte Gruppe brachen wir nach dem Frühstück vom Lagerplatz auf. Mit einem fröhlichen Lied auf den Lippen zogen wir zunächst nach Altheim. Mangels Einkaufsmöglichkeit setzten wir unsere Reise gen Salzstetten fort. Dort deckten wir uns erst einmal mit dem Nötigsten ein, was ein Feld- Wald- und Wiesenrover zum Leben braucht: Zutaten für Geschnezeltes, Süßigkeiten en masse und Getränke. Mit frischem Mut zogen wir weiter nach Norden, Richtung Pfalzgrafenweiler, wo wir uns am nächsten Tag mit den Jupfis treffen wollten. Doch der zuerst einfach anmutende Weg entpuppte sich als Höllentrip. Endlos ansteigende Anhöhen, steinige Pfade und von der Natur zurückeroberte Irrwege machten uns das Leben schwer. Zudem stellte sich die erste Hütte, die wir fanden als nicht ganz koscher heraus und wir zogen lieber weiter. Doch am Ende des Tages konnten wir uns in einer sehr schönen Hütte auf den Mauern einer alten Burgruine einquartieren. Wir kochten und aßen unser Geschnetzeltes, sangen Lieder und gingen früh ins Bett um für den nächsten Tag fit zu sein. Nach einer zwölfstündigen Nacht marschierten wir die restlichen 1,8 km nach Pfalzgrafenweiler, wo uns die Jupfis, ein Eis und eine warme Dusche im Schwimmbad erwarteten. Nach langem und intensiven Dreckabkratzen liefen wir den Weg vom Vortag in Rekordzeit zurück.