Rover versuchen sich in der Küche

Vor kurzem konnten die Rover ein bisschen Johann Lafer spielen und ihre Fähigkeiten in der Küche zur Schau stellen. Zwei Gruppen wurden ausgelost, die dann ein Hauptgericht bzw. eine Vor- und Nachspeise machen mussten. Der Haken an der Sache: Die Zutaten waren vorgegeben und sie passten nicht immer ganz zusammen. Ergebnis: Eine dreckige Küche, die Gruppenstunde wurde länger überzogen als „Wetten, dass…“, drei interessante Gerichte, Agavensirup schmeckt, alle waren satt und glücklich.

Rover Wochenende mit Versprechen

Am 3.Februar war es endlich soweit: Wir machten unseren lang ersehnten Hike. Unser Ziel: Naturfreundehaus nahe Rottweil.

Mit dem Zug ab Stuttgart ging es nach Rottweil. Nach knapp eineinhalb Stunden Fahrt waren wir da. Die erste Etappe unseres Wochenends stand bevor. Knappe 7 km vom Bahnhof zum Naturfreundehaus mit überfüllten Taschen in souveränen 1,5 Stunden waren kein Problem. Mit einer schönen Winterlandschaft im Rücken war es ein schönes angenehmes Laufen im Pulverschnee bei -15°C. Endlich abends angekommen bekamen wir unsere Unterkunft, Küche und den Aufenthaltsraum gezeigt. Uns wurden kurz die Hausregeln gesagt und schon ging es weiter mit Kochen. Auf der Speisekarten standen: Panierte Schnitzel mit Spätzle, Soß‘ und Salat. Zubereitet von unseren Köchen: Martin, Robin und Lukas. Alle vollstens zufrieden mit Unterkunft und gefülltem Bauch. Die Küche war wieder sauber und wir besprachen auf unserem Zimmer, den kommenden Tag. Schlafenszeit!

Samstag, 4.Februar:

Das Frühstück war super und schon ging es los! Sachen waren gepackt und die Route gebongt. Unser Ziel war es: Besteigen des Lembergs (1000m) (ohne ein Fläschchen Lemberger!). Es ging also los: Wunderbares kaltes Winterwetter. Sonnenschein und -17°C. Eine lustige Gruppe unterwegs durch alte Dörfer und durch dichte Waldwanderwege. Nach 4,5 Stunden endlich erschöpft auf dem Lemberg oben angekommen, hatten wir noch das Glück, dass das Wetter klar war und wir deshalb schon bei Abendrot bis zu den Schweizer Alpen blicken konnten. Dann machten wir uns zum Abstieg bereit.
Wieder fix und fertig in unserer Hütte angekommen, gab es nur noch drei Ziele: Essen, das Versprechen und Schlafen.
Somit ging es wieder schnell in die Küche und das Abendessen wurde vorbereitet. Heute gab es leckeres scharfes Gulasch mit Nudeln. Zubereitet wieder von den gleichen Köchen, die sich am Abend davor schon bewährt haben. Währenddessen organisierten Tobias, Lukas, Julian, David und Thomas unser Versprechen. Wieder mit gefüllten Mägen, machten wir uns schließlich an unser Versprechen.
Unsere Themen:

– Warum bin ich Pfadfinder
– Was finden wir klasse an unserer Gruppe
– Was wir von unserer Gruppe und vom Stamm erwarten in Zukunft

Erschöpft ging es dann endlich ins Bett.

Sonntag, 5. Februar

Wir mussten heute bald aufstehen, denn unsere Sachen mussten gepackt und alles aufgeräumt werden. Unser Zug ging um 12 und wir mussten noch den Fußmarsch von 7km hinter uns bringen. Alles war gepackt und es ging ans „Auf Wiedersehen“ sagen. Der Fußmarsch zurück zum Bahnhof nach Rottweil war angenehm bei lauen -11°C zu bewältigen. Nun sagen Wir in Hofen „Hallo“, wir sinds, EURE ROVER!

Wir danken sehr Herrn Stoerck, dem Verwalter des Naturfreundehauses.

Projekt Burggraben

Schon seit Jahren ist der Burggraben vor unserer Marienburg ein Ort, an dem Spiele gespielt, Grillabende veranstaltet oder gemütliche Lagerfeuer entfacht wurden. Doch im Laufe der Zeit wurden diese Ereignisse seltener, der Burggraben verwilderte, bis er schließlich nur noch von Unbekannten genutzt wurde, die dort ihren Unrat in Form von Metallschrott und Kompost entsorgten.
Das wollen die Altrover ändern und haben ein Projekt gestartet um den heruntergekommenen Fleck in neuem Glanz erstrahlen zu lassen. Erster Schritt war die Beseitigung des Unkrauts am Fuß des Grabens und das Mähen des Rasens auf dem Grabenboden. Danach folge der erste Grillabend an der freigelegten Feuerstelle.

Video-/Zocknacht der Rover

Es begann alles mit einem Gespräch über alte Zeiten, in denen noch stundenlang in den Wohn- und Kinderzimmern an der guten alten Nintendo64 Konsole gezockt wurde, was die elektrischen Bauteile hergaben. Aus diesem Gespräch entstand eine Idee für einen nostalgischen Zockabend, an dem die alten, verstaubten Spiele ausgepackt und nach Herzenslust gespielt werden könnten. Gesagt getan. Bei Hotdogs und eiskalten Getränken saßen wir zusammen an Mario Kart, Wrestling, Super Smash Brothers und Mario-Party. Trotz mieser Grafiken entlockten uns die Spiele die ganze Nacht hindurch bis in die frühen Morgenstunden immer wieder ein Lachen und den ein oder anderen Jubelschrei.

Pfingstlager 2010: Rover-Hike

Als letzte Gruppe brachen wir nach dem Frühstück vom Lagerplatz auf. Mit einem fröhlichen Lied auf den Lippen zogen wir zunächst nach Altheim. Mangels Einkaufsmöglichkeit setzten wir unsere Reise gen Salzstetten fort. Dort deckten wir uns erst einmal mit dem Nötigsten ein, was ein Feld- Wald- und Wiesenrover zum Leben braucht: Zutaten für Geschnezeltes, Süßigkeiten en masse und Getränke. Mit frischem Mut zogen wir weiter nach Norden, Richtung Pfalzgrafenweiler, wo wir uns am nächsten Tag mit den Jupfis treffen wollten. Doch der zuerst einfach anmutende Weg entpuppte sich als Höllentrip. Endlos ansteigende Anhöhen, steinige Pfade und von der Natur zurückeroberte Irrwege machten uns das Leben schwer. Zudem stellte sich die erste Hütte, die wir fanden als nicht ganz koscher heraus und wir zogen lieber weiter. Doch am Ende des Tages konnten wir uns in einer sehr schönen Hütte auf den Mauern einer alten Burgruine einquartieren. Wir kochten und aßen unser Geschnetzeltes, sangen Lieder und gingen früh ins Bett um für den nächsten Tag fit zu sein. Nach einer zwölfstündigen Nacht marschierten wir die restlichen 1,8 km nach Pfalzgrafenweiler, wo uns die Jupfis, ein Eis und eine warme Dusche im Schwimmbad erwarteten. Nach langem und intensiven Dreckabkratzen liefen wir den Weg vom Vortag in Rekordzeit zurück.

Pfingstlager 2009: Rover-Hike

Als letzte Gruppe starteten wir auf unseren Hike. Voller Tatendrang marschierten wir gefühlte 60km über Stock und Stein in das doch nicht soweit entfernte Heiligenzimmern. Da es in diesem idyllischen Ort keine Einkaufsmöglichkeiten gab setzten wir unseren schweißtreibenden Marsch Richtung Vöhringen fort. (Und nein es hat nichts mit unserem Andi zu tun) Dort trafen wir auf eine sehr freundliche Frau, die uns den Weg zu einer bekannten Einkaufkette wies. Dort kauften wir für unser abendliches Galadinner ein. Auf dem Weg zu unserem nächtlichen Unterschlupf trafen wir auf einen seriösen, netten Radfahrer, der in seinem Getränkehalter einen guten Trollinger mit sich führte. Er ließ es sich nicht nehmen uns den Weg persönlich zu zeigen. An der letzten Gabelung verabschiedete er sich von uns und von seinem Trollinger. Angekommen bei unserem Schlafplatz fingen wir direkt das Kochen an, denn es gab viel zu tun. Auf dem Speiseplan stand nämlich: Pangasiusfilet im Silberfrack gegart in Weißwein-Sahnesoße mit feinem Gemüse und Salzkartoffeln.(s.Bild) Als wir fertig waren mit Essen legten wir bei einem traumhaften Sonnenuntergang unser Versprechen zum Rover ab. Glücklich und zufrieden schliefen wir mit dem Surren der Grillen ein. Am nächsten Morgen machten wir uns nach einem deftigen Bauernfrühstück auf zurück zum Lagerplatz.

Rover-Hike an Himmelfahrt

Der Hike unserer Rover Marcel, Martin, Stephan und Andi begann am Donnerstag etwas trübe, als sie am Bahnhof von Freudenstadt ausstiegen. Nach anfänglichen Orientierungsschwierigkeiten schafften sie es jedoch zielstrebig und mit frohem Mut zu ihrem ersten Tagesziel, dem 15km entfernten Stausee Kleine Kinzig zu gelangen, wo sie in dem idyllischen Örtchen Oberes Dörfle gerade noch eine leere Garage fanden, bevor sie von einem heftigen Schwarzwaldgewitter heimgesucht wurden. Mit Nudeln und Schinken-Sahnesoße in den Mägen verbrachten sie die Nacht in der Garage, von der sie am nächsten Morgen mit neuem Schwung aufbrachen, immer in Richtung ihres zweiten, großen Ziels: Schramberg. Hunger, Durst und höllische Gebirgszüge verlangten unseren tapferen Hikern alle Kräfte ab, doch gegen Mittag erreichten sie die beschauliche Stadt Alpirsbach, in der sie eine Pause einlegten, um das berühmte alpirsbacher Kloster zu bewundern, den Geburtsort des Alpirsbacher Klosterbräus (das natürlich ebnefals gekostet wurde). Nach dieser Stärkung konnten unsere Rover mit frischer Energie Schramberg ansteuern, wo sie auf Matze, Jens und Bene trafen, die leider nicht länger mitkommen konnten, da dringende Geschäfte in Stuttgart warteten. Unsere vier restlichen Rover nutzten am nächsten Tag die Gelegenheit, die wunderschöne Burgruine Hohenschramberg zu besuchen. Danach gings weiter ins Glasbachtal, unweit von St. Georgen, der letzten Etappe des Hikes. Nach einem gemeinsamen Abend am Lagerfeuer gings am nächsten Morgen trotz schmerzender Füße im Eilmarsch nach St. Georgen, von dem der Zug Richtung Heimat abfuhr, vier von 60 gelaufenen Kilometern erschöpfte, aber gut gelaunte Rover in seinen Abteilen…