Pfadis Hofen: Geheimauftrag Top Secret

Knifflige Rätsel entschlüsseln, Codes knacken und einen gefährlichen Kriminellen enttarnen…und das alles in nur 60 Minuten. Diesen und vielen weiteren Herausforderungen stellten sich unsere Pfadis vergangenen Mittwoch im Escape Room „Secret Service“ des Veranstalters Exitgames Stuttgart in der Dornhaldenstraße.

Aufgeteilt in zwei Gruppen versuchten die Jungs den Raum im direkten Duell gegeneinander zu meistern und den Bundesnachrichtendienst nach Kräften bei einer gefährlichen Mission zu unterstützen.
Die gewaltige Tragweite dieser Aufgabe und nicht zuletzt das Zeitlimit zwangen unsere tapferen Nachwuchs Agenten zwar in die Knie, jedoch verließ eine Gruppe gut gelaunter Burschen die Räumlichkeiten von Exitgames, wunderbar unterhalten und hungrig nach mehr. 

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Vergangenheit ist Zukunft – Bilderabend bei den Pfadis

Obwohl ein altes Sprichwort besagt, dass es kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung gäbe, blieben unsere Pfadis letzten Mittwoch doch lieber in den schützenden Räumlichkeiten der Marienburg und nutzen den Abend, indem sie sich Bilder und Videos vergangener Lager und Aktionen ansahen.

Viele Bilder riefen Erinnerungen wach, es wurde viel gelacht und viele, die bisher noch unentschlossen waren hatten spontan Lust, auch mal aufs Lager mitzugehen. Ob diese positive Grundeinstellung Bestand hat wird Pfingsten nächstes Jahr zeigen.

Zu Guter Letzt legten die Vier, die beim eigentlichen Versprechen in der Wutachschlucht vor einigen Wochen nicht dabei sein konnten ihr Pfadfinderversprechen ab. Somit ist unsere komplette Pfadigruppe nun offiziell komplett aufgestuft.

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Versprechen der Pfadis

Zu unchristlich früher Zeit begannen wir unsere zweitägige Reise in die Wutachschlucht. Nachdem wir nach etlichem Umsteigen im schönen Örtchen Reisselfingen angekommen waren, stellten wir erst mal mit einigem Frust fest, dass die Schlechtwetter Prediger der vergangenen Tage recht gehabt hatten: Es regnete ohne Unterlass. Doch unsere Jungs ließen sich nicht unterkriegen und so gelangten wir strammen Schrittes und bereits früher als gedacht zu unserem Nachtquartier, der Schurhammerhütte. Die verbleibende Zeit bis zum abendlichen Versprechen nutzten unsere Noch-Jupfis mit Kochen, Fußball und Feuermachen, was sich auf Grund der nassen Botanik als zähe Angelegenheit erwies und einiger Kreativität bedurfte. Schließlich brannte das Feuer und nach einem stärkenden Mahle aus Geschnetzeltem und Nudeln wurde es für die Jungs dann ernst.

Im feierlichen Schein der Flammen legten sie einer nach dem anderen ihr Versprechen ab und bekamen danach ihr neues, grünes Halstuch überreicht.

Nach einer eiskalten Nacht brachen wir dann am Morgen wieder auf, trotzten rutschigen Holzstegen, Graupelwetter und Schlammüberfluteten Wegen, um schließlich mit einigem Stolz in Achberg anzukommen, von wo wir eigentlich planmäßig nach Hause fahren sollten. Der Weg nach Hause führte uns dann allerdings doch, anders als gedacht und nach einem leichten Umweg über Karlsruhe und mit Nutzung von lokalem Nahverkehr, dessen Existenz den meisten bis dato unbekannt war,  irgendwann nach Stuttgart.

Die Jungs hatten es geschafft. Sie hatten die Grenzen des Wetters, des eigenen Körpers und der Deutschen Bahn überwunden und sich ihr grünes Halstuch redlich verdient.

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Pfingstlager 2010: Pfadi-Hike

Der Pfadi-Hike begann mit einer kleinen Sensation. Denn unsere Gruppe durfte zum ersten Mal ohne einen Gruppenleiter losziehen. Nachdem wir die Route besprochen haben zogen wir mit gepackten Rucksäcken los. Unsere Tour führte uns zunächst in Richtung Altheim. Doch erst über kleinere Umwege fanden wir durch Wälder und Felder nach Altheim. Etwas abgelegen vom Ortskern war eine wunderschöne Waldhütte. Vor der Hütte befand sich ein Becken, durch das man laufen konnte. Es war sehr entspannend seine Füße in das kühle Wasser nach dieser Wanderung zu baumeln. Bevor wir uns in die strahlende Sonne legten machten wir Mittag an diesem schönen Ort. Am Nachmittag schien die Sonne und wir sonnten uns alle auf Bänken oder auf der Wiese. Doch wir wussten, dass es in der Nacht regnen sollte. Deshalb zogen wir los, um einen Schlafplatz ausfindig zu machen, der uns alle mehr vor dem Regen schützt, als die Waldhütte. Nach längerer Suche trafen wir schließlich einen netten, älteren Landwirt in Altheim, der gewillt war, uns bei sich im Stall schlafen zu lassen. Wir verabredeten uns auf 20:30 Uhr. Zurückgekommen an der Hütte machten wir unser Abendessen. Hamburger. Das Hackfleisch fertig gemacht und auf die Pfanne. Nach diesem deftigen Abendessen machten wir uns auf den Weg zum Schlafen. Im Stall angekommen richteten wir uns ein und sangen zuerst noch ein paar Lieder aus dem Liederbuch. Alles weitere was geschah bleibt Gruppen intern.
Am nächsten Morgen zogen wir wieder zu unserer Hütte zurück und machten uns ein Rührei Frühstück. Gestärkt und am Brunnen gewaschen zogen wir los, mit dem Ziel Lagerplatz. Unter strahlender Sonne, die nur von manch einer Kumuluswolke gestört wurde, ging unsere letzte Etappe ohne Probleme von statten.
Der Hike war in der ganzen Gruppe das Highlight des Lagers 2010. Alles lief wie es sich unsere Gruppe es vorgestellt hat. Der Hike war ein Erfolg in jeder Hinsicht.

Pfingstlager 2009: Pfadi-Hike

Gleich nach dem Frühstück packten wir unsere Rücksäcke für unseren diesjährigen Hike. Bei strahlendem Sonnenschein wanderten auf einem sehr schönen Wanderweg in Richtung Haigerloch. Dort angekommen besuchten wir den berühmten Atomkeller, in welchem so berühmte Leute wie Werner Heisenberg und Otto Hahn an der Nutzung der Kernenergie geforscht hatten. Nachdem wir unseren Wissensdurst fürs Erste gestillt hatten, machten wir uns weiter auf unseren Weg. In Richtung Gosselfingen. Nach einem obligatorischen Vesper im Wald wanderten wir teils durch den Wald, teils über Felder und Wiesen nach Bisingen, immer das wunderbare Panorama der Burg Hohenzollern im Hintergrund. Etwas außerhalb von Bisingen schlugen wir unser Nachtlager auf und kochten Geschnetzletes mit Nudeln, was für 11 Personen und nur einem Gaskocher gar nicht so einfach war! Die Nacht unter freiem Himmel war erholsam und so machten wir uns bereits früh morgens nach einem stärkendem Frühstück auf den Weg nach Engstlatt, um dort im örtlichen Schwimmbad uns kurz zu waschen und zu erfrischen. Am frühen Nachmittag wanderten wir über Owingen und Gruol wieder zurück zu unserem Lagerplatz. Insgesamt sind wir über 36 km an diesen 2 Tagen mit vollem Marschgepäck gewandert. Erschöpft aber glücklich kamen wir in Kirchberg an und waren froh, endlich unsere Wanderschuhe ausziehen zu können!