Kanutour auf der Donau: Tag 2

Nach dem Zählen der Mückenstiche, dem Zähneputzen und einer Tasse Kaffee auf der Terrasse machten wir uns auf den Weg zu unseren Booten. Vom Wirt bekamen wir zum Abschied noch zwei Dosen Wurst aus eigener Schlachtung. Die gab es dann auch gleich zum Frühstück.

Heute war die Donau ruhiger, wir mussten also gelegentlich selbst rudern. Allerdings machten wir auch hier keinen Stress, sondern ließen die Rentnergruppen an uns vorbei ziehen. Es gab ja noch Dosenbier, das wir nicht nach Hause nehmen wollten. Außerdem schien die Sonne so schön, die Landschaft war teilweise überwältigend (Felsen, Bäume und Donau) und wir lagen sehr gut in der Zeit. An diesem Tag mussten drei Wehre passiert werden, wobei genau das zu Diskussionen über einen einzigen Buchstaben führte: Stand auf dem Schild „UMfahrbares Wehr“ oder „UNfahrbares Wehr“? Wir werden es nie erfahren.

In Berg gingen wir lange vor dem vereinbarten Zeitpunkt aus dem Wasser. Glücklicherweise kam unser Fahrer ein, zwei Minuten später schon vorbei und wir konnten unsere Sachen aufladen und nach Riedlingen fahren. Dort luden wir alles in Matzes Bus und dieser musste die undankbare Strecke auch noch nach Hause fahren. Ach ja, im nächsten Jahr soll es dann zum Rafften gehen – und es sind noch Plätze frei.

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