Pfingstlager 2009: Rover-Hike

Als letzte Gruppe starteten wir auf unseren Hike. Voller Tatendrang marschierten wir gefühlte 60km über Stock und Stein in das doch nicht soweit entfernte Heiligenzimmern. Da es in diesem idyllischen Ort keine Einkaufsmöglichkeiten gab setzten wir unseren schweißtreibenden Marsch Richtung Vöhringen fort. (Und nein es hat nichts mit unserem Andi zu tun) Dort trafen wir auf eine sehr freundliche Frau, die uns den Weg zu einer bekannten Einkaufkette wies. Dort kauften wir für unser abendliches Galadinner ein. Auf dem Weg zu unserem nächtlichen Unterschlupf trafen wir auf einen seriösen, netten Radfahrer, der in seinem Getränkehalter einen guten Trollinger mit sich führte. Er ließ es sich nicht nehmen uns den Weg persönlich zu zeigen. An der letzten Gabelung verabschiedete er sich von uns und von seinem Trollinger. Angekommen bei unserem Schlafplatz fingen wir direkt das Kochen an, denn es gab viel zu tun. Auf dem Speiseplan stand nämlich: Pangasiusfilet im Silberfrack gegart in Weißwein-Sahnesoße mit feinem Gemüse und Salzkartoffeln.(s.Bild) Als wir fertig waren mit Essen legten wir bei einem traumhaften Sonnenuntergang unser Versprechen zum Rover ab. Glücklich und zufrieden schliefen wir mit dem Surren der Grillen ein. Am nächsten Morgen machten wir uns nach einem deftigen Bauernfrühstück auf zurück zum Lagerplatz.

Pfingstlager 2009: Pfadi-Hike

Gleich nach dem Frühstück packten wir unsere Rücksäcke für unseren diesjährigen Hike. Bei strahlendem Sonnenschein wanderten auf einem sehr schönen Wanderweg in Richtung Haigerloch. Dort angekommen besuchten wir den berühmten Atomkeller, in welchem so berühmte Leute wie Werner Heisenberg und Otto Hahn an der Nutzung der Kernenergie geforscht hatten. Nachdem wir unseren Wissensdurst fürs Erste gestillt hatten, machten wir uns weiter auf unseren Weg. In Richtung Gosselfingen. Nach einem obligatorischen Vesper im Wald wanderten wir teils durch den Wald, teils über Felder und Wiesen nach Bisingen, immer das wunderbare Panorama der Burg Hohenzollern im Hintergrund. Etwas außerhalb von Bisingen schlugen wir unser Nachtlager auf und kochten Geschnetzletes mit Nudeln, was für 11 Personen und nur einem Gaskocher gar nicht so einfach war! Die Nacht unter freiem Himmel war erholsam und so machten wir uns bereits früh morgens nach einem stärkendem Frühstück auf den Weg nach Engstlatt, um dort im örtlichen Schwimmbad uns kurz zu waschen und zu erfrischen. Am frühen Nachmittag wanderten wir über Owingen und Gruol wieder zurück zu unserem Lagerplatz. Insgesamt sind wir über 36 km an diesen 2 Tagen mit vollem Marschgepäck gewandert. Erschöpft aber glücklich kamen wir in Kirchberg an und waren froh, endlich unsere Wanderschuhe ausziehen zu können!

Pfingstlager 2009: Das Wochenende

Am (Pfingst-) Samstag gings es um 7 Uhr relativ früh los.  Außer ein paar starken Männern, die auf dem Lagerplatz schon LKW ausladen und Schwarten und Holz einladen mussten, fuhren alle mit dem Zug Richtung Kirchberg. Um 10 Uhr kamen dann alle am Lagerplatz an und der Aufbau konnte beginnen. Es musste die Küche, die Wasserstelle, das Wasserfass, die Feuerstelle und natürlich der Banner aufgebaut werden. Der Samstag hat für den Aufbau nicht ganz ausgereicht, weshalb am Sonntagmorgen noch die Bänke in der Küche fertig gebaut wurden. Dann konnte man endlich ein bisschen ausspannen oder Schweden-Schach spielen, bis dann der Lagergottesdienst begann. Dafür besuchte uns Pater Heinz, Jugendseelsorger aus Stuttgart. Danach gabs zur Stärkung Kässpätzle mit Salat. Der Pfingstmontag ist bei uns traditionell der Workshop-Tag. Man konnte sich zwischen Trommeln basteln, Bumbass bauen, Zinn gießen, Knoten und Karte+Kompass entscheiden. Zum Mittagessen gab es selbstgemachte Pizza aus einem selbstgebauten Pizzaofen. Sehr lecker. Anschließend mussten die Gruppen sich noch auf ihre zweitägige Wanderungen vorbereiten. Jede Gruppe ab dem Jupfi-Alter verlässt von Dienstag bis Mittwoch das Lager.